Tag des Notrufs 112 am 11.2.

Notfallversorgung im Main-Taunus-Kreis rund um die Uhr gesichert – Auch Sepsis ist ein Notfall

 |  Bad Soden

Bad Soden, 10. Februar – Der EU-weite Tag des Notrufs 112 macht jährlich am 11. Februar darauf aufmerksam, wie lebenswichtig eine schnelle und verlässliche Notfallversorgung ist. Garant dafür ist die EU-weit gültige Notrufnummer 112. Im Main-Taunus-Kreis sorgen die varisano Kliniken des Main-Taunus-Kreises gemeinsam mit den Rettungsdiensten, der Feuerwehr und der Leitstelle dafür, dass Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall jederzeit auf medizinische Hilfe zählen können. Besonders im Erkennen von Sepsis als Notfall tut sich der Main-Taunus-Kreis als Modellregion hervor.

 

Eine zentrale Säule der regionalen Notfallversorgung sind die von den varisano Kliniken des Main-Taunus-Kreises organisierten und gestellten Notärzte und der Rettungsdienst. Sie sind rund um die Uhr an den Standorten Hofheim, Bad Soden und in Wicker stationiert. Ergänzt wird dieses Angebot durch eine gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz betriebene rollende Intensivstation. Diese ermöglicht die bedarfsgerechte Verlegung von Intensivpatienten. Insgesamt sind die Notärzte und Rettungsdienste im Main-Taunus-Kreis auf diese Weise rund 8.000 Mal pro Jahr im Einsatz, um Herzinfarkt, Schlaganfall und Co., aber auch Sepsis, schnell zu erkennen und zu behandeln.

 

„Im Main-Taunus-Kreis werden ausschließlich fundiert ausgebildete Notärzte und Intensivmediziner eingesetzt. So stellt der Kreis eine schnelle und hochqualifizierte ärztliche Notfallversorgung rund um die Uhr sicher“, betont Prof. Michael Booke, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin der varisano Kliniken des Main-Taunus-Kreises.

 

In den varisano Kliniken des Main-Taunus-Kreises ist die Notfallversorgung breit aufgestellt. Für besonders zeitkritische Erkrankungen stehen spezialisierte Strukturen bereit: Dazu zählen u.a. spezialisierte Notfallangebote für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schwere Infektionen. Am varisano Schwesterkrankenhaus in Frankfurt Höchst werden Schlaganfallpatienten auf der zertifizierten Stroke Unit der höchsten Versorgungsstufe schnellstmöglich versorgt. Auch Notfälle bei Kindern sind dort bestens versorgt.

 

Ziel ist es, Patienten vom ersten Notruf unter der 112 über den Rettungsdienst bis zur klinischen Versorgung ohne Zeitverlust optimal zu behandeln.

 

Vorreiter in Sachen Sepsis

Der Main-Taunus-Kreis ist zudem bundesweiter Vorreiter in der Notfallversorgung bei Sepsis. Als erste Region in Deutschland wurde die Sepsis – umgangssprachlich Blutvergiftung – neben Herzinfarkt und Schlaganfall als eine der drei führenden zeitkritischen Notfallindikationen definiert und öffentlich kommuniziert. Der Grund: Jede Verzögerung verschlechtert die Überlebenschancen erheblich. Der Main-Taunus-Kreis ist zudem bundesweiter Vorreiter in der Notfallversorgung bei Sepsis. Als erste Region in Deutschland wurde die Sepsis – umgangssprachlich Blutvergiftung – neben Herzinfarkt und Schlaganfall als eine der drei führenden zeitkritischen Notfallindikationen definiert und öffentlich kommuniziert. Der Grund: Jede Verzögerung verschlechtert die Überlebenschancen erheblich. Dieser Ansatz wurde inzwischen bundesweit übernommen, unter anderem vom Aktionsbündnis Patientensicherheit sowie von der Deutschen Schlaganfall-Stiftung und der Deutschen Herzstiftung.

 

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