Unsere Geschäftsstelle

Unsere Geschäftsstelle befindet sich in Wetzlar. Hier sind wir für Sie Ansprechpartner bei allen Dingen rund um den Klinikverbund Hessen - sprechen Sie uns gerne an! Sie erreichen die Geschäftsstelle telefonisch montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr unter 06441/8974341 oder in unseren Büroräumen in der Forsthausstr. 3 in 35578 Wetzlar.

Unsere Kontaktdaten

Forsthausstr. 1-3 / Haus 3e | 35578 Wetzlar | Tel.: 06441/897 43 41 | E-Mail: gf[at]klinikverbund-hessen.de

Reinhard Schaffert

Geschäftsführer

Facharzt für Chirurgie
Krankenhausbetriebswirt
Mediator

Bernhard Wegner

Geschäftsstellenleiter

 

Acht Fragen an den Geschäftsführer

Herr Schaffert, wie verstehen Sie Ihre Aufgabe als Geschäftsführer des Klinikverbundes Hessen?

Satzungsgemäß lautet die Aufgabe, die Mitgliedskrankenhäuser bei Ihren Aufgaben zu unterstützen und die Interessen der öffentlichen Krankenhäuser in Hessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten. Die Unterstützung der Häuser verfolge ich als Geschäftsführer beispielsweise durch die Organisation und Ausrichtung von Arbeitskreisen zum internen Austausch der Kliniken untereinander. Weiterhin organisieren wir über die Geschäftsstelle Weiterbildungen und Workshops für die Mitarbeiter der Häuser und können Vergünstigungen für die Mitglieder bei externen Anbietern erreichen.

 

Und darüber hinaus?

Als wesentliche Aufgabe für mich betrachte ich auch die Aufbereitung und Weitergabe von Informationen beispielsweise bei neuen Regelungen, die ich in Gremien, auf Kongressen und durch die Vernetzung mit Entscheidern aus Selbstverwaltung, Ministerien und Politik sammeln kann. Viele Botschaften lassen sich am Besten im direkten Austausch mit den Entscheidern platzieren, beispielsweise in „Stehtischgesprächen“ am Rande von Gremiensitzungen und Kongressen. Ergänzt wird dies natürlich durch klassische Öffentlichkeitsarbeit.

 

Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen?

Die Mitglieder haben durchaus unterschiedliche Interessen und Bedarfe – insofern ist die beschriebene Mischung von Austausch, Informations- und Bildungsangeboten und Interessenvertretung besonders wichtig. Die Krankenhäuser müssen von den Entscheidern wahrgenommen und gehört werden. Deshalb ist ein Schwerpunkt, die Präsenz des Klinikverbundes in der fachlichen Öffentlichkeit auszubauen – mit konstruktiven kompetenten Beiträge für die gesundheitspolitische Diskussionen.

Weiterhin möchte ich die Identifikation der Mitgliedshäuser mit dem Verbund stärken, so dass wir künftig auch bestimmte Aufgaben und Aktivitäten als Klinikverbund gemeinsam angehen können, die bisher jedes Haus für sich erledigt.

 

Wo liegen die größten Herausforderungen?

Die Herausforderungen von außen sind die vielen Anforderungen außerhalb der eigentlichen Kernaufgabe der Krankenhäuser – der Versorgung –, denen sich die Krankenhäuser stellen müssen. Es gibt eine Reihe von Regelungen, die im Krankenhaus ein Heer von Mitarbeitern abseits der Patientenversorgung beschäftigen. Oft werden äußerst kurzfristig neue Regelungen mit für die Krankenhäuser erheblichen Auswirkungen beschlossen und umgesetzt. Hier unterstützen wir die Krankenhäuser. Kompetent und schnell, entweder durch mich selbst oder durch externe Experten.

Für die Arbeit mit den Mitgliedern ist die Herausforderung, dass die Häuser alle weiterhin selbständig sind und unterschiedliche Interessen haben. Daher fällt die Beteiligung an Veranstaltungen und Angeboten des Klinikverbundes sehr unterschiedlich aus. In einigen Regionen besteht zwischen den Häusern auch eine Konkurrenzsituation, so dass dort im Hinblick auf Zusammenarbeit und gegenseitige Transparenz gelegentlich sogar Bedenken bestehen. Wir sind als Verein organisiert, ich habe also anders als in einem Konzern keine Weisungsbefugnis und keinen Durchgriff auf die Krankenhäuser. Das mag gelegentlich eine Herausforderung sein, etwa um die Häuser zu gemeinsamen Aktivitäten zu motivieren. Das ist aber meines Erachtens gut so, da die Beteiligung gleichzeitig ein Qualitätsindikator für meine Arbeit sein kann.

 

Inwiefern ist Ihr beruflicher Hintergrund ein Vorteil für Sie, sowohl Chirurg als auch Krankenhausbetriebswirt und Mediator zu sein?

Ich kenne Krankenhäuser aus verschiedenen Blickwinkeln. Angefangen vom Zivildienst, eingesetzt in der Pflege auf einer Station, über meine ärztliche Tätigkeit als Chirurg, bis hin zur Tätigkeit im Erlösmanagement von Krankenhäusern und zuletzt der Tätigkeit beim InEK, dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus. Ich kenne mich daher gut in der Praxis und Realität der Patientenversorgung aus, habe zusätzlich umfassende fundierte Kenntnisse über die Finanzierung von Krankenhäusern. Diese Erfahrungen werden untermauert durch die theoretischen Grundlagen des Medizinstudiums und des Aufbaustudiums zum Krankenhausbetriebswirt. Diese Erfahrung und das Wissen helfen mir natürlich, weil ich die Bedürfnisse und Probleme der Mitgliedshäuser verstehe und bereits viele Fragestellung unmittelbar beantworten kann.

Auch die kommunikative Qualifikation als Mediator ist für meinen Aufgabe wichtig, weil natürlich ein Großteil meiner Arbeit Kommunikation erfordert.

 

Was könnte sich im Austausch der Kliniken noch verbessern?

Ich denke, wenn wir in den Arbeitskreisen und im Austausch das aktuelle Niveau halten oder noch verbessern können, steigt das Interesse an Austausch automatisch. Bei den Workshops und Informationsveranstaltungen sind wir bereits jetzt oft ausgebucht. Ein Ziel wäre für mich, dass wir langfristig weniger externe Experten einladen müssen, sondern die Expertise in den Mitgliedshäusern genutzt werden kann.

 

Sie sagen, dass sich der Klinikverbund zur Marke entwickeln soll – welche wären die drei markantesten Eigenschaften dieser Marke?

Eigentlich mag ich solche Marketingbegriffe nicht unbedingt. Worum es mir aber geht, und das meint der Begriff Marke ja, ist die Wahrnehmung des Klinikverbund Hessen e. V. als Verband der öffentlichen Krankenhäuser und die Verknüpfung mit den besonderen Leistungen und Werten dieser Kliniken.

Diese Leistungen sind:

  • Daseinsvorsorge in Form einer guten und hochwertigen Versorgung der Bevölkerung
  • Umfassende Versorgung von der regionalen Grund- und Regelversorgung bis zur Maximalversorgung in Zentren
  • Versorgung für Patienten mit körperlichen wie mit psychischen Erkrankungen.
  • Und faire Arbeitsbedingungen und Vergütung für die Mitarbeiter.

Dafür steht der Klinikverbund.

 

Was macht Reinhard Schaffert, wenn er nicht im Auftrag der öffentlichen Kliniken beruflich unterwegs ist, sondern frei hat?

Ich habe eine Familie, wobei meine drei Kinder im Alter zwischen 16 und 19 immer weniger väterliche Aufmerksamkeit brauchen und wollen. Mit meiner Frau fahre ich oft mit dem Rad durch Wetterau und Vogelsberg. Ansonsten bin ich auch privat viel unterwegs und nehme mir Zeit für alte Freunde, mit denen teilweise jahrelang kein Kontakt bestand.

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